Vita - Wie es weiter ging





Meiner Ausbildung zur Damenschneiderin folgten weitere Aus- und Weiterbildungen, mit Zwischenstopps in Berlin und Dresden. Nun lebe ich seit einigen Jahren wieder in Köln und vielleicht rührt meine Mentalität, nicht immer alles gleich so fürchterlich ernst zu nehmen, doch ein wenig von der 'kölschen Lebensart’.

Die Liebe zum Gesang war immer da und ließ auch in den Zeiten, in denen ich anderen „Berufungen“ nachging, nicht nach. Es zog mich zurück auf die Bühne und ich begann mit dem „klassischen Einsteigerpaket“ für Sängerinnen, den Liedern der Zarah Leander, kam von da aus zum Jazz und Swing und singe mittlerweile alles, was mir Spaß macht und wie es mir Spaß macht. Englisch, (hoch)deutsch oder kölsch - laut, leise, ernst oder lustig.

Im Laufe der Zeit haben Singen und Nähen bei mir zusammengefunden. Da es mich wenig reizt, normale Alltagsbekleidung für den täglichen Gebrauch herzustellen, bin ich dazu übergegangen meine Bühnenkostüme und Bühnenbilder selber zu entwerfen und herzustellen. Eines dieser Ergebnisse ist mein Reisewohnzimer, mit dem ich gerne unterwegs bin. Aber ich nähe nicht nur für mich. Da ich nun einmal das Ausgefallene und Ungewöhnliche mag, freut es mich auch immer wieder, wenn ich Kostüme für die Puppen meines Kollegen Martin Reinl nähe

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Wie sagt der Kölner immer so schön: „Nix bliev wie et wor.“ Dem stimme ich vorbehaltlos zu, denn ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass sich kaum etwas öfter verändert und einen mehr auf Trapp hält, als das eigene Leben und dass es kaum etwas gibt, über das man sich mitunter besser amüsieren kann - außer vielleicht über das Leben anderer Leute.

 

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