Vita - Wie alles begann





Babyfoto Geboren bin ich in Köln, aufgewachsen in Quadrath-Ichendorf.
In Quadrath-Ichendorf startete ich auch, im Alter von vier Jahren, meine Laufbahn als Sängerin mit dem Lied vom „Makkaroni-Mann“. Es war ein unvergesslicher Auftritt. Unvergesslich deshalb, weil ich mir an der Schüssel mit den heißen Makkaroni die Finger verbrannte und sie einem Herrn aus dem Publikum in den Schoß fallen ließ. Was er sich dadurch verbrannte, konnte ich damals noch nicht wissen. Durch diesen Vorfall wurde mein steiler Aufstieg als Sängerin erst einmal unterbrochen.


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Die kleine Angela mit Weckmann Da ich nun mit dem Makkaroni-Mann singender Weise kein Glück hatte, wandte ich mich dichtender Weise dem „Weckmann“ zu. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Auftritt bei einer weihnachtlichen Familienfeier. Zuerst trug ich mein Gedicht vom Weckmann und seiner geliebten Weckfrau vor, dann kam das große Finale, „Ihr Kinderlein kommet“, von mir auf der der Blockflöte gespielt. Noch ganz benommen von dieser Aufführung, stellte die anwesende Verwandtschaft meinen Eltern folgendes Ultimatum: „Sollte uns das Kind jemals wieder ein Gedicht aufsagen oder etwas auf der Flöte vorspielen, fällt Weihnachten in Zukunft flach, ebenso wie alle anderen Familienfeiern.“




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Ballett Daraufhin meldeten mich meine Eltern zum Ballettunterricht an. Welche Freude, meinen künstlerischen Emotionen nun endlich auch tänzerisch Ausdruck verleihen zu können. Als ich einige Jahre später vom Ballett zum Basketball wechselte, war ich die einzige Spielerin auf dem Feld, die nach einem erhaltenen Foul, den sterbenden Schwan tanzen konnte und für jeden gelungenen Korbleger eine A- und eine B-Note erhielt. Als Summe dieser schönen und ermutigenden Erfahrungen, die ich in meiner Kindheit sammeln durfte, erscheint es nur all zu logisch, dass ich meinen Weg auf die Bühne fand. Doch bis es so weit war, dauerte es noch einige Jahre.



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