Quadrath-Ichendorf ... ... liegt an der Erft, ca. 25 km westlich von Köln und wurde urkundlich zum ersten Mal im Jahr 1074 erwähnt. Der Ort bzw. ursprünglich die beiden Orte Quadrath und Ichendorf gibt es jedoch schon sehr viel länger. Erste Siedler gab es bereits vor den Römern. Für die Kölner sind die Quadrath-Ichendorfer die Blondinen des Rheinlandes. Das ist den Quadrath-Ichdendorfern aber egal. Was sie von den Kölner denken, behalten sie lieber für sich, da viele von ihnen in Köln arbeiten und das auch weiterhin gerne tun möchten.   Es gibt eine Autobahnabfahrt „Quadrath-Ichendorf“ an der A 61 und einen Bahnhaltepunkt gleichen Namens im Ortskern. Der Name Quadrath-Ichendorf bedeutet übrigens nicht, dass in einem quadratisch eingezäunten Dorf ganz viele Ischen wohnen und der vielseitig geäußerten Vermutung, dass es Quadrath-Ichendorf gar nicht gibt, widersprechen knapp 15.000 Einwohner. Und die können, wenn sie alle gleichzeitig schreien, ziemlich laut sein. In Quadrath-Ichendorf gibt es: drei Kirchen, zwei Schlösser, eine Moschee, ein Bürgerhaus, ein Erlebnisschwimmbad, ein Hallenbad, einen Glasbläserbrunnen, einen Sportplatz, eine Mehrzweckhalle, einen Tennisplatz, zwei Kreisverkehre, sechs Ampeln (incl. zwei Fußgängerampeln), eine Bücherei und einen Tierpark. Welches Dorf kann das schon vorweisen. Dazu noch eine Karnevalsgesellschaft, einen Kirchenchor, zwei Schützenvereine, eine Freiwillige Feuerwehr, die Pfadfinder und den Frauen und Mütterverein. Da sind Spaß, Unterhaltung und Kultur keine Mangelware, inklusive Schützenfest, Kirmes, Pfarrfeste, Straßenfeste, diverse Sommerfeste und dem regelmäßig gastierenden Wanderzirkus. Für die Bildung der Kinder und Jugend gibt es zwei Kindergärten, zwei Grundschulen und eine Gesamtschule. Für die Bildung der Erwachsenen eine ausreichende Anzahl an Kneipen. Für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen Restaurants, Gaststätten, Eisdielen, Fritten- und Dönerbuden gesorgt. Selbstversorger können in verschiedenen Supermärkten alles für den tägliche Bedarf erwerben. Geschäfte für Luxusartikel wie Bücher, Schuhe und Medikamente gibt es auch. Die medizinische Betreuung der Einwohner ist durch verschiedene Arztpraxen gesichert. Für die sportlichen Mitbürger gibt es einen Fußballverein, einen Tennisverein, einen Fechtverein, einen Schwimmverein und einen Turnverein und für die weniger Sportlichen den Kaninchenzuchtverein oder den Heimatverein. Übrigens war auch mal ein sehr prominenter Kölner Bürger als Arbeitnehmer in Quadrath-Ichendorf beschäftigt. Nämlich Jan von Werth. Der hat Anfang des 17. Jahrhunderts eine Zeit lang als Reitknecht in den Diensten des Gestütes Schlenderhan gestanden, dessen Besitzer Freiherr Raitz von Frentz war. Die Tochter Jan von Werths, Lambertina Irmgardis, hat dann später den Freiherrn Winand Raitz von Frentz von und zu Schlenderhan geheiratet und alle Nachfahren Jan von Werths stammen von seiner Tochter Lambertina und den Überlebenden unter ihren 16 Kindern ab. Also, liebe Kölner, die Nachfahren Jan von Werths sind allesamt Quadrath-Ichendorfer. Fragen?